FOCUS:

UI / UX

AREA:

SFG BASEL

YEAR:

2024

Cover
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Swissvote

Ziel ist die Entwicklung einer mobilen App basierend auf der bestehenden Smartvote-Website, die Wählerinnen und Wähler bei der Wahlentscheidung unterstützt, indem sie eine Übereinstimmung zwischen den eigenen politischen Überzeugungen und den Positionen von Kandidaten oder Parteien herstellt. Dabei soll das Design der App konsistent und in Anlehnung an das Corporate Design (CI/CD) der bestehenden Website gestaltet werden.

challenge.

Effektives Matchmaking war der Kern von meiner Aufgabe, damit es wirklich eine bessere Lösung als die vorherige App sein könnte. Präzises und schnelles Matchmaking zwischen Wähler:innen und Kandidat:innen auf Basis eines strukturierten Fragebogens.

Die Nutzerfreundlichkeit war auch im Vordergrund. Die App muss einfach zu bedienen sein und eine klare Benutzerführung bieten. Barrierefreiheit war auch sehr relevant und die App soll für verschiedene und möglichst viele Benutzergruppen zugänglich sein.

Da ich für das Konzept die meiste Zeit eingeplant hatte, wollte ich diese Phase intensiv nutzen, um möglichst viel herauszuholen. Ich habe auch die Gelegenheit genutzt, verschiedene UX Methoden auszuprobieren. Aus den Interviews, die ich auch für die Erstellung meiner Personas genutzt habe, konnte ich am meisten lernen. Die Fragen, die ich gestellt habe, waren themenspezifisch, mit Fokus auf Wahlen und die Nutzung der App. Die erhaltenen Antworten waren äusserst interessant und sehr hilfreich.

Dank meiner Personas wusste ich genau, worauf ich beim Design achten musste. Die Antworten und Erkenntnisse in dieser Phase, konnte ich direkt ins Hauptdesign fliessen lassen, und die Bedürfnisse der Personas und Nutzer:innen waren immer im Vordergrund. In der Designphase konnte ich dadurch Zeit sparen, da ich fast alle offenen Fragen bereits in der Konzeptphase klären konnte. Ideen wie KI Integration und Sicherheit waren auch ein zentrales Thema, die ich kurz in meiner Abschlusspräsentation erwähnt habe.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt meines Projekts lag auf der Barrierefreiheit. Dazu habe ich mich auf verschiedenen Plattformen wie A11Y und Access for All informiert. Mein Ziel war es, in allen mit Figma umsetzbaren Bereichen den A-Standard als Orientierung zu nutzen, um möglichst viele Nutzer:innen zu erreichen.

Ich habe Tools und Richtlinien geprüft, die mir halfen, potenzielle Barrieren frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Dabei wollte ich sicherstellen, dass die Anwendung von einer möglichst breiten Zielgruppe genutzt werden kann – unabhängig von individuellen Bedürfnissen oder technischen Voraussetzungen. Im App kommen diverse Features wie zum Beispiel Light & Dark mode, Text-to-Speech, Increase- und Decrease Text Size, und weitere.

Showcase image
result.

Am Ende der Designphase war ich mit meinem Resultat innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zufrieden. Die Wireframes, die ich erstellt habe, waren entscheidend, um die Seiten gut auszuarbeiten. Ebenso wichtig waren auch die Tests und die Entscheidungen in der Konzeptphase.

Die verschiedenen Features und Seiten habe ich sowohl mit Mitarbeiter im Büro als auch mit Freunden und Familie zu Hause getestet. Das Feedback, das ich erhalten habe, konnte ich direkt ins Design einfliessen lassen, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Letztlich konnte ich genug Zeit investieren, um das Kern der Aufgabe abzuschliessen, auch wenn ich die 100 Stunden überschritten habe. Trotzdem fühlte ich mich gut auf die IPA vorbereitet.